Wärmepumpe im Neubau



Vorteile der Wärmepumpe
Wärmepumpen im Neubau sind “gesetzt” - sofern das neue Haus überhaupt noch ein wassergeführetes Heizungssystem benötigt. Fossile Energieträger haben in modernen Gebäuden keinen Platz mehr.
Moderne Häusern genügt häufig ein Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung oder ergänzend ein bis mehrere Luft-Luft-Wärmepumpen, also Klima-Split-Geräte. In allen Fällen, also ob Luft-Wasser oder Luft-Luft, spielen Wärmepumpen ihre Vorteile insbesondere im Neubau optimal aus, denn:
- Wärmepumpen erfüllen problemlos die gesetzlichen Vorgaben
- Wärmepumpen heizen sehr energieeffizient. Sie erzeugen mit einer Kilowattstunde Strom je nach Jahresarbeitszahl drei bis fünf Kilowattstunden Wärme.
- Wärmepumpen betreiben aktiven Klimaschutz, denn sie heizen mit Umweltwärme und der Stromanteil wird auch immer erneuerbarer.
- Wärmepumpen können nicht nur heizen, sondern im Sommer auch kühlen. Außerdem nehmen sie nicht viel Platz im Haus in Anspruch.
- Wärmepumpen machen unabhängig vom Rohstoffimport und können in Kombination mit einer Solaranlage den Grad der Eigenversorgung zu erhöhen.
Sie bauen neu? Dann können Sie vom Bundesförderprogramm Klimafreundlicher Neubau (KFN) profitieren: Die Förderung erfolgt in Form von Krediten deutlich unter dem Marktzins, die direkt die anfänglichen Investitionskosten für den Einbau deiner Wärmepumpe reduzieren.
Die Wärmepumpe bietet Komfort


- behagliche Wärme und komfortable Kühlung in einem Gerät
- sauberer Brennstoff und platzsparende Technik
- Bauen mit Wärmepumpe: Mehr Komfort und Unabhängigkeit
Zunehmend rücken die besonderen Komfortaspekte der Wärmepumpe auch in den Fokus privater Häuslebauer. Denn Wärmepumpen sind die einzigen Wärmeerzeuger, die komfortabel und energiesparend heizen und kühlen können. Da im Kühlbetrieb vor allem regenerative Umweltenergie zum Einsatz kommt, sparen Wärmepumpen gegenüber einer konventionellen Klimaanlage bis zu 95 Prozent Energie ein und entlasten damit die Umwelt und Ihren Geldbeutel.
Weil viele Wärmepumpen zudem so kompakt gebaut sind, dass sie nicht größer als eine Kühl-/Gefrierkombination sind, und kein Brennstofflager benötigen, finden sie in Neubauten ohne Keller direkt im Technik- oder Hauswirtschaftsraum einen Platz.
Das passende Verteilsystem finden
Um die Effizienz einer Wärmepumpenanlage voll auszuschöpfen, ist die Wahl des geeigneten Verteilsystems entscheidend. Sehr gut lassen sich Wärmepumpen z.B. mit Flächenheizungen kombinieren. Sie sorgen für eine gleichmäßige, gut verteilte Wärme im ganzen Gebäude.
Passende Anbieter finden Sie über die Seite des Bundesverbands Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V. (BVF): www.flaechenheizungsfinder.de
Wärmepumpe & PV: Grünen Strom vom Dach selbst nutzen

Mit einer Wärmepumpe erschließt man sich eine unerschöpfliche Energiequelle auf dem eigenen Grundstück. Damit gewinnen Bauherren ein hohes Maß an Unabhängigkeit von den fossilen Energieträgern.
Wärmepumpen und PV-Anlagen sind ein kongeniales Dreamteam: Ein flexibles Wärmepumpensystem kann den selbst produzierten Ökostrom in Form von Wärme speichern, die es in Trinkwarmwasser- und Pufferspeichern sowie im Gebäude selber einlagert. Die Wärme steht anschließend ohne Komfortverluste für die Bewohner bereit. Dieses „Power to Heat“-Prinzip ist besonders effizient, da Wärmepumpen durch die Nutzung regenerativer Umweltwärme mit einer Einheit Strom als Antriebsenergie 3 bis 4 Einheiten Wärme erzeugen.
Das Verfahren eignet sich für Hausbesitzer, die den Eigenverbrauch ihrer Solaranlage erhöhen wollen: 30 bis 50 Prozent des benötigten Stroms für den Betrieb der Wärmepumpe können so durchschnittlich selber produziert und direkt verbraucht werden. Eine auf den Eigenverbrauch optimierte Photovoltaik/ Wärmepumpen-Kombination erreicht – ganz ohne teure Batteriespeicher – eine Eigenverbrauchsquote von bis zu 70 Prozent.
Beispiele aus der Praxis:
Solarthermie + Photovoltaik = PVT
Mit der Nutzung der Solarenergie für Heizen, Warmwasser und Strom wird ein bedeutender Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Die Installation ist platzsparend, denn es wird nur ein Stromanschluss benötigt. Die PVT-Kollektoren nutzen die Umgebungs- und Strahlungswärme der Sonne und wirken mit einer einheitlichen Optik der Solarfläche ästhetisch und modern. Im Jahr liefern die PVT-Kollektoren bis zu 4-mal mehr Wärme und Strom als eine Photovoltaikanlage der gleichen Größe.


