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Unser Q&A:

Gibt es eine Versicherung für Erdwärmebohrungen?

09.02.2021

Martin Sabel

Als Bauherr tragen Sie in der Regel die Risiken auf Grund und Boden. Dies ist natürlich nicht nur bei Erdsondenbohrungen so, sondern eine übliche Vereinbarung vieler Bauverträge und gesetzlichen Regelungen.

Da bei klassischen Versicherungen (z.B. Bauherren-Haftpflicht, Bauleistungs-Versicherung o.ä.) die bohrtypischen Risiken einer Erdsondenbohrung in der Regel nicht umfänglich versichert gelten, hat sich der Bundesverband Wärmepumpe e.V. bereits Anfang der 2010er-Jahre gemeinsam mit der Dr. Friedrich E. Hörtkorn GmbH eine Versicherungslösung erarbeitet. Im Fokus dabei stand die Absicherung von unvorhergesehenen Sachschäden, welche durch die Bohrung ausgelöst werden.

Im Schadensfall werden neben den eigenen Schäden und Sachschäden in der Nachbarschaft unter anderem auch die Kosten für die sogenannten Folgeschäden, wie das Aufräumen und Entsorgen, Bewegungs- und Schutzmaßnahmen, Schadensuchkosten, Kosten für Rechtschutz bei unbegründeten Ansprüchen Dritter und umsonst aufgewandte Bohrkosten, ersetzt.

Hierfür hat sich der Begriff „verschuldensunabhängige Versicherung (für Erdsondenbohrungen)“ etabliert.

Die Beauftragung von qualifizierten und zertifizierten Unternehmen ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für den Versicherungsschutz. Schließlich sind bei Erdsonden-Bohrungen – wie auch bei anderen Bohrvorhaben, z.B. für Trinkwasserbrunnen – die Erfahrung und Qualifikation der beteiligten Fachleute entscheidend, um Risiken zu vermeiden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.geothermic.dr-hoertkorn.de